• Christiane Oster

Warum ich tue, was ich tue!



Ich kann mich noch erinnern, als wäre es gestern gewesen. Ich saß mit sechs Jahren zitternd zu Hause, mit schweißnassen Händen. Die Verkündung meiner Schule stand an, wie es für mich nach der Grundschule weitergehen sollte. Meine Noten waren durchwachsen und ich war mir nicht sicher, ob es für die Realschule ausreichen würde. Mir graute es vor der Hauptschule. Ich hatte schlichtwegs Angst. Angst, den Stempel zu erhalten: “Du bist schlecht, du bist nicht gut genug.” Das waren genau die Aussagen, die ich von den Erwachsenen gehört hatte im Bezug auf die Hauptschule. Das waren nicht meine eigenen Gedanken. Das waren Gedanken, die ich von meinem Umfeld ungefiltert aufgenommen habe.



Enorme Erleichterung trat bei mir ein, als verkündet wurde: “Das Kind darf auf die Realschule.” Ich war überglücklich und konnte mein Glück kaum fassen.

Ich wurde endlich Stück für Stück besser. Ich habe angefangen an mich und meine Fähigkeiten zu glauben. Doch das sollte sich schlagartig ändern.

Um mich bei der Berufswahl unterstützen zu lassen, suchte ich das Arbeitsamt auf. Dort wurde ich unterschiedlichen Tests unterzogen. An dieses Erlebnis sollte ich mich noch sehr lange erinnern. Das Ergebnis war niederschmetternd: Mein Wissens- und Kenntnisstand entsprach Hauptschulniveau und mir wurde geraten, nach entsprechenden Jobs Ausschau zu halten.

Für mich brach eine Welt zusammen und in mir hatte sich der Glaubenssatz verankert, “egal, wie positiv meine Ergebnisse sein sollten, in Wahrheit bin ich schlecht.

Niedergeschlagen nahm ich das Testergebnis hin und habe in keinem Augenblick daran gezweifelt. Dafür habe ich an mir gezweifelt. An meinen Fähigkeiten, Stärken und Kenntnissen.

Heute würde ich die unterschiedlichen Schulen nicht mehr in gut oder schlecht unterteilen. Als Kind und Jugendliche habe ich diese Geschichten aus meinem Umfeld ungefiltert übernommen.


Nach der Realschule ging es ebenfalls um die Zukunftsplanung und ein Teil in mir wollte weiter lernen. Der andere viel lautere Teil sagte: "Christiane bleib bei deinen Leisten!"

Und dies zog sich durch. Ich bin beruflich für das losgegangen, was ich gerade noch so für möglich gehalten habe und nicht für das, was ich wollte.

Anstatt auf das Wirtschaftsgymnasium zu gehen, habe ich meine Erfolgschancen beim ernährungswissenschaftlichen Gymnasium für größer eingeschätzt. Dabei habe ich es überhaupt nicht probiert. Für das Studium konnte ich mich erst entscheiden, als ich das erste Semester mit Bravour bestanden hatte und als Back-up einen festen Ausbildungsplatz in petto hatte.


Die Testergebnisse vom Arbeitsamt kamen immer wieder durch. Die Angst, irgendwann entlarvt zu werden, wurde größer.


Trotz Erfolge im Außen - Au Pair in den USA, Praktika bei meinem absoluten Wunschunternehmen, sehr guter Studienabschluss und Ein- und Aufstieg bei einem bekannten internationalen Großkonzern - war das negative Testergebnis präsent und haben meine beruflichen Selbstzweifel am Leben erhalten.


Mir wurde immer mehr bewusst. Mit diesen Zweifeln und Unsicherheiten performe ich unter meinen Möglichkeiten. Und das wichtigste ist noch heute für mich: Mein volles mir zur Verfügung stehendes Potential zu entfalten. Und dann habe ich die Entscheidung getroffen: "Ich lasse mich von meinen Selbstzweifel nicht mehr zurückhalten." Vor allem lasse ich mir nicht von äußeren Umständen oder Menschen diktieren, ob ich gut oder schlecht bin. Dabei habe ich erkannt, dass das Umfeld nur das spiegelt, was ich selbst von mir glaube. Und genau daran durfte ich ansetzen.

Das war zunächst einfacher gesagt als getan, weshalb ich mich intensiv mit mir selbst auseinandergesetzt habe. Zusätzlich habe ich mich von großartigen Coaches unterstützen lassen. In diesem Prozess habe ich meine Stärken erkannt, herausgefunden, was mich ausmacht und was mir beruflich wirklich wichtig ist.

Ich habe Mittel und Wege gefunden, mit diesen Selbstzweifeln proaktiv umzugehen und mich von ihnen zu befreien. Und das ist ein ganz anderes Lebensgefühl, das kann ich dir sagen. Viele leichter, unbeschwerter und die Lust am Lernen und wachsen hat mich gepackt. Gerade beruflich gehe ich mit einer ganz anderen Selbstverständlichkeit an neue Aufgaben heran. Mutig und selbstbewusst.


Und diese Transformation - weg von Selbstzweifeln hin zu einer inneren Stärke und Selbstbewusstsein - möchte ich an so viele Frauen wie möglich weitergeben. Die absolvierte Coaching Ausbildung an der renommierten Dr. Bock Coaching Akademie ermöglicht es mir heute dich in diesem Prozess professionel zu begleiten.

In meinem intensiven 8 Wochen Coachingprogramm unterstütze ich dich deine Selbstzweifel hinter dir zu lassen. Ohne deine Limitierungen ist so viel mehr beruflich für dich möglich. Und genau das finden wir heraus. Buche hier dein kostenloses Klarheitsgespräch und wir besprechen deinen Veränderungswunsch. Ich freu mich auf dich!